„Komm lieber Mai und mache …“
Mit Musik geht alles besser! - Die Kapelle des Musikvereins unterstützt die Freiwillige Feuerwehr musikalisch bei der Maibaumaufstellung.
„Komm lieber Mai und mache …“
Nach getaner Arbeit - Eva Linsenbreder (Zweite von rechts) freut sich mit den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr über die gelungene Aktion.

„Komm lieber Mai und mache …“

Zu Gast bei der traditionellen Maibaumaufstellung in Kleinrinderfeld.
„Komm lieber Mai und mache …“
Der Maibaum steht - jetzt kann der Mai kommen!

Die traditionelle Maibaumaufstellung – organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr, dem Musikverein und der Gemeinde – fand auch heuer wieder großen Anklang bei der Bevölkerung. Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen lockten am Abend des 30. April fast 100 Besucher auf den Theodor-Linsenbreder-Platz. Dort warteten sie gespannt auf das Eintreffen des Festzugs.

 

Als die Floriansjünger wenig später unter den Klängen des Musikvereins mit der fast 20 Meter langen Birke, die Bauhofleiter Manfred Statt und seine Mitarbeiter mit roten und weißen Bändern vortrefflich herausgeputzt hatten, auf den Dorfplatz marschierten, empfing sie die Menge mit großem Applaus.

 

Nun hieß es, den Baum in die Höhe zu wuchten. Neben einer gehörigen Portion Muskelkraft war dabei auch viel Fingerspitzengefühl gefragt. Niemand durfte bei der Prozedur Schaden nehmen und am Ende sollte die Birke natürlich absolut lotrecht stehen.

 

Umsichtig und routiniert ging die Mannschaft ans Werk. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer und den Trommelschlägen des Musikvereins reckte sich die Baumkrone den Wolken entgegen. Bald fand der Stamm seinen Platz in der vorbereiteten Verankerung neben dem Dorfbrunnen. Stolz ragte die Birke in den abendlichen Himmel.

 

Die Besucher unterstrichen die vorbildliche Arbeit mit kräftigem Beifall und Kommandant Maximilian Müller meldete der Erste Bürgermeisterin: "Der Maibaum steht; jetzt kann der Mai kommen!"

 

Eva Linsenbreder beglückwünschte die Mitglieder der Feiwilligen Feuerwehr und des Musikvereins zu der gelungenen Aktion. Ich danke Ihnen – wendete sie sich an die Akteure – für Ihr Engagement. Wir alle hoffen, dass Sie den schönen Brauch des Maibaumaufstellens in unserem Dorf noch lange pflegen.

 

Nun – schloss die Erste Bürgermeisterin ihre Ansprache – ist es aber an der Zeit, dass wir das vortreffliche Werk gemeinsam feiern. Die Freiwillige Feuerwehr erwartet uns vor dem Gemeindehaus schon mit Essen und Getränken und der Musikverein wird uns sodann mit einem bunten Strauß beschwingter Weisen in den Mai begleiten.

 

Unser großes Bild oben entstand auf dem Theodor-Linsenbreder-Platz. Nachdem der Maibaum seinen Platz gefunden hatte, spendete die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (rechts) den Aktivisten kräftigen Applaus.