Unsere Gesellschaft braucht ehrenamtliches Engagement!
Neujahrsempfang 2011!
Beim Neujahrsempfang bedankte sich Eva Linsenbreder bei verdienten Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde.

Neujahrsempfang 2011!

Die Gemeinde ehrte verdiente Bürgerinnen und Bürger.

Am Sonntag, dem 23.01.2011, hatte die Gemeinde alle Bürgerinnen und Bürger von Kleinrinderfeld zum Neujahrsempfang eingeladen. Im Großen Saal des Gemeindehauses hielt die Erste Bürgermeisterin, Eva Linsenbreder, vor über 150 Gästen Rückblick auf das Jubiläumsjahr und stellte den Anwesenden die Agenda für 2011 vor.

 

Das Jahr 2010 – so Eva Linsenbreder in ihrer Begrüßung – war für Kleinrinderfeld besonders bedeutsam. Begingen wir doch gemeinsam den 950. Geburtstag unseres Dorfes. Der Jubiläumsempfang, der Festgottesdienst nebst Festkommers, das große Jubiläums-Dorffest, der Tag der Offenen Türe der Gemeinde, die Errichtung einer Jubiläumsstele, verschiedene Vorträge und Ausstellungen sowie das große Weihnachtskonzert sind uns allen noch in bester Erinnerung. Dank der tatkräftigen Unterstützung durch unsere Vereine und Organisationen sowie durch Privatpersonen und Spender wurden sämtliche Jubiläumsveranstaltungen zum vollen Erfolg. Für ihr enormes Engagement zolle ich allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern nochmals mein höchstes Lob.

 

Mittlerweile – fährt die Erste Bürgermeisterin fort – schreiben wir schon das Jahr 2011. Auch für heuer haben wir uns wieder einiges vorgenommen. Unser größtes Projekt ist zweifelsfrei der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Ich bin zuversichtlich, dass wir es heuer verwirklichen können. Des Weiteren werden wir im Frühjahr den Seniorenraum im Gemeindehaus seiner Bestimmung übergeben. Als Treffpunkt und Kommunikationsplattform für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger rundet er das Seniorenangebot in unserer Gemeinde vortrefflich ab. Ebenfalls auf unserem Programm für 2011 steht die Fortführung der Agenda zur Straßen- und Gehwegsanierung. Allein die Beseitigung der Frostschäden, die uns der harte Winter bis jetzt schon beschert hat, wird uns eine ganze Menge Geld kosten. Neben all dem lassen wir aber auch die Gemeindeentwicklung nicht außer Acht. Mit der Ausweisung eines Sondergebietes für die Windkraftnutzung wollen wir die Standortfrage für Windkraftanlagen auf unserem Gemeindegebiet allgemeinverbindlich regeln und unsere Bürgerinnen und Bürger wirksam vor einem „Wildwuchs“ von Windkraftanlagen schützen.

 

Insgesamt – schließt Eva Linsenbreder den ersten Teil ihrer Ansprache – ein Maßnahmenpaket, das sich sehen lassen kann. Auch wenn uns Bund und Land finanziell immer weiter beschneiden: Wir geben unsere Zukunft nicht aus der Hand!

 

Dem Ausblick folgte traditionell die Ehrung der Personen, die im vergangenen Jahr Herausragendes geleistet oder sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht hatten:

 

Eingangs würdigte Eva Linsenbreder die Verdienste, die sich Vizebürgermeister Hans-Karl Karches und Gemeinderat Arnold Henneberger in über 18jähriger Tätigkeit im Kleinrinderfelder Gemeindeparlament um die Kommunale Selbstverwaltung erworben hatten. Die Kommunale Dankesurkunde des Freistaates Bayern – so Eva Linsenbreder in ihrer Laudatio – konnten beide bereits im November des vergangenen Jahres in Empfang nehmen. Heute möchte sich auch die Gemeinde mit einem kleinen Präsent bei ihnen bedanken.

 

Sodann ehrte die Erste Bürgermeisterin die Steinmetze, die den Bürgerinnen und Bürgern Kleinrinderfelds die wunderbare Jubiläumsstele stifteten. Für das von Meisterhand geschaffene Kunstwerk zollte sie Willi Grimm, Edgar Henneberger, Hermann Popp, Oswald Karches, Willi Schirmer, Christina Grimm, Oliver Borst, Herbert Köhler und Thomas Wallrapp nochmals ihren größten Respekt. Möge die Stele – fuhr Eva Linsenbreder fort – die Zeiten überdauern und unseren Nachfahren immer vom 950. Geburtstag unserer Gemeinde künden.

 

Nun wandte sich die Erste Bürgermeisterin an die langjährigen Blutspender Benno Henneberger (75x) und Karl-Heinz Henneberger (125x): „Mit Ihrer Blutspende haben Sie schon vielen Menschen geholfen und vielleicht sogar Leben gerettet. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu unserem Gesundheitssystem. Für Ihren Idealismus zolle ich Ihnen meinen größten Respekt.“

 

Die Ehrungen abschließend bedankte sich Eva Linsenbreder bei den Mitgliedern des Fördervereins Musiktreff Kleinrinderfeld und des TSV Kleinrinderfeld für die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die sie beim Bau des kommunalen Beachvolleyballplatzes erbracht hatten. An die Vertreter der beiden Organisationen, Maximilian Müller (Förderverein Musiktreff Kleinrinderfeld) und Edgar Zipprich (TSV), gerichtet, stellte sie fest: „Ohne Eure tatkräftige Unterstützung hätten wir das Projekt nicht realisieren können. Dank Eures herausragendes Engagement steht den Jugendlichen unseres Dorfes jetzt eine weitere moderne Freizeiteinrichtung zur Verfügung.“

 

Unser Bild rechts oben entstand am Ende der Veranstaltung. Es zeigt die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (Dritte von links) im Kreise der Geehrten.