Gemeinde Kleinrinderfeld
Gemeinde Kleinrinderfeld
Die Toten mahnen uns zu Frieden und Versöhnung! 
Volkstrauertag 2013!
Im stillen Gedenken verharren Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (Bildmitte) und Vizebürgermeister Hans- Karl Karches (links) vor dem Mahnmal auf dem Kirchplatz. 
Nie wieder Krieg und Gewalt!
Volkstrauertag 2013!
Auch die Fahnenabordnungen der Vereine verneigen sich vor den Opfern von Krieg, Terror, Gewaltherrschaft, Rassenwahn, Verfolgung und Vertreibung.

Volkstrauertag 2013!

Die Opfer von Krieg, Terror und Gewaltherrschaft mahnen uns zu Frieden und Versöhnung.

Die Bürgerinnen und Bürger von Kleinrinderfeld gedachten am Sonntag, dem 17. November 2013, in der Pfarrkirche St. Martin den Opfern von Krieg und Gewalt.

 

Nach dem vom Musikverein Kleinrinderfeld umrahmten und von den Fahnenabordnungen der Vereine begleiteten Gottesdienst, den Pfarrer Günther Schubert all denen widmete, die ihr Leben durch Terror und Gewalt verloren, ergriff die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder das Wort.

 

Sie erinnerte an die grausamen Kriege, die unsere Welt im letzten Jahrhundert überzogen, verurteilte Macht- und Rassenwahn und geißelte jedwede Art ideologischer Verblendung.

 

Vor fast genau 75 Jahren – so die Erste Bürgermeisterin – zeigte das verbrecherische NS-Regime sein wahres Gesicht. In der Reichspogromnacht vom 09. auf dem 10.11.1938 begann die organisierte und gelenkte Zerstörung von Leben, Eigentum und Einrichtungen der Juden im gesamten Deutschen Reich. Bis zur Befreiung am 08.05.1945 durch die Alliierten ermordeten die Nazi-Schergen mehr als sechs Millionen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Die Opfer des Rassenwahns mahnen uns – genau so wie die tapferen Männer und Frauen des Widerstandes und die ungezählten unschuldigen Väter, Mütter und Kinder, die durch Verfolgung, Krieg und Vertreibung ihr Leben lassen mussten – zu Frieden und Versöhnung.

 

Obgleich uns diese schrecklichen Erfahrungen eines Besseren belehren müssten – fuhr die Erste Bürgermeisterin fort – kämpfen auch heute noch in vielen Staaten unserer Erde ideologisch verblendete Menschen gegeneinander und bringen unsägliches Leid über die Bevölkerung ihres Landes.

 

Deshalb – schloss Eva Linsenbreder – sind wir alle aufgerufen, uns für Toleranz, Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern einzusetzen. Geben wir den Unterdrückten unsere Stimme. Treten wir Fanatismus, Verblendung, Hass, Terror und Krieg entschieden entgegen. Engagieren wir uns für eine gewaltfreie Welt – eine Welt ohne Schlachtfelder, Kindersoldaten und Kriegsgräuel.

 

Im Anschluss an die Ansprache begaben sich die Teilnehmer der Veranstaltung zum Mahnmal auf den Kirchplatz. Während der Musikverein Kleinrinderfeld die Nationalhymne intonierte, verharrten sie dort im stillen Gedenken an die unzähligen Opfer von Krieg, Terror, Gewaltherrschaft, Rassenwahn und Verfolgung.

 

Unsere Bilder rechts entstanden auf dem Kirchplatz. Das erste Foto zeigt Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (Bildmitte) und Vizebürgermeister Hans-Karl Karches (links) vor dem Mahnmal. Auf dem zweiten Foto sehen Sie Eva Linsenbreder (Zweite von rechts) und Hans-Karl Karches (rechts) mit den Fahnenabordnungen der Vereine.



 
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