Gemeinde Kleinrinderfeld
Gemeinde Kleinrinderfeld
Die Gemeinde sagt Danke!
Neujahrsempfang 2014!
Im Rahmen des Neujahrsempfangs 2014 bedankten sich Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (links) und Vizebürgermeister Hans-Karl Karches (rechts) bei verdienten Mitbürgerinnen und Mitbürgern von Kleinrinderfeld.

Neujahrsempfang 2014!

Rückblick, Ausblick und Ehrungen.

Am Sonntag, dem 19.01.2014, hatte die Gemeinde Kleinrinderfeld alle Bürgerinnen und Bürger des Ortes zum Neujahrsempfang in den Großen Saal des Gemeindehauses eingeladen.

 

Eingangs stellte die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder den rund 150 Gästen den neuen Schützenkönig Steffen Keller sowie die alte und neue Jugendschützenkönigin Natascha Stumpf, die ihren Titel aus 2013 erfolgreich verteidigen konnte, vor.

 

Danach hielt sie Rückblick auf das vergangene Jahr und gab den Anwesenden einen Ausblick auf die Agenda für 2014.

 

In 2013 – so Eva Linsenbreder in ihrer Ansprache – galt unser besonderes Augenmerk dem Ausbau der örtlichen Infrastruktur. Wir beteiligten uns mit 190.000 € an der Erweiterung des Kindergartens „St. Martin“ um eine zweigruppige Kinderkrippe, investierten rund 15.000 € in ein neues Jugendzentrum und stellten der Sozialstation St. Burkard zur Errichtung eines Betreuungsstützpunktes für Seniorinnen und Senioren einen modernen Raum im Erweiterungsbau unserer ehemaligen Hauptschule zur Verfügung. Ebenso wichtige Projekte waren die Ertüchtigung der Bürgersteige in Limbachshof, die Schaffung einer für Kinderwagen und Rolatoren geeigneten Gehbahn entlang des Theodor-Linsenbreder-Platzes, die Auffrischung der Fassade unseres „Alten Rathauses“, die Beschaffung eines Tausalzsilos für den gemeindlichen Winterdienst, die Errichtung zusätzlicher Straßenlaternen und die Fortführung der Flur- und Flurwegpflege. Trotz der Vielzahl an Maßnahmen konnten wir darüber hinaus unsere Verbindlichkeiten, bereits das siebte Jahr in Folge, um weitere 211.000 € verringern.

 

Mittlerweile – fuhr die Erste Bürgermeisterin fort – schreiben wir schon das Jahr 2014. Auch für heuer haben wir uns wieder viel vorgenommen. Ganz oben steht die Einweihung der neuen zweigruppigen Kinderkrippe im Kindergarten „St. Martin“. Sehr zuversichtlich bin ich auch, dass wir bald den Grundstein für unser neues Feuerwehrgerätehaus legen können. Parallel dazu wollen wir die Beschaffung eines modernen Hilfeleistungslöschfahrzeugs vorbereiten, da unser altes Löschgruppenfahrzeug nun schon in die Jahre gekommen ist. Besonders wichtig ist es, unsere Verbindlichkeiten weiter abzusenken. Unbeschadet dessen werden wir aber auch die Agenden zur Straßen- und Gehwegsanierung, zur Ergänzung der Straßenbeleuchtung und zur Flur- und Flurwegpflege weiterführen.

 

Insgesamt – schließt Eva Linsenbreder den ersten Teil ihrer Ansprache – ein Maßnahmenkatalog, der sich sehen lassen kann. Mit den zukunftsorientierten und nachhaltigen Projekten bringen wir unsere Gemeinde weiter voran.

 

Dem Rück- und Ausblick folgte traditionell die Ehrung der Personen, die im vergangenen Jahr Herausragendes leisteten oder sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht hatten:

 

Eingangs richtete die Erste Bürgermeisterin das Wort an Sebastian Hetzer, der aus der Gesellenprüfung 2013 als bester Natursteinmechaniker der Fachrichtung Steinmetztechnik im IHK-Bereich „Würzburg-Schweinfurt-Mainfranken“ hervorgegangen war. Zu dieser hervorragenden Leistung – so Eva Linsenbreder – gratuliere ich Ihnen aufs Herzlichste und darf in meine Glückwünsche auch Ihren Ausbildungsmeister Alexander Borst sowie die Firmenleitung Ihres Ausbildungsbetriebes, des Natursteinwerks Borst, mit einschließen. Ich bin mir sicher, dass dies erst der Anfang einer glanzvollen beruflichen Karriere ist und wünsche Ihnen weiterhin viel Freude an Ihrer anspruchsvollen Tätigkeit.

 

Sodann würdigte Eva Linsenbreder die Verdienste des Helferteams vom „Seniorentreff Gemeindehaus“. Seit Februar 2011 – wendete sich die Erste Bürgermeisterin an die Geehrten – bieten Sie der älteren Generation an zwei Nachmittagen in der Woche „Kaffe, Kuchen und Konversation“. Bei Ihnen finden die Seniorinnen und Senioren unseres Dorfes Unterhaltung und Ansprache. In der Gesellschaft von Gleichgesinnten können sie dem grauen Alltag für ein paar Stunden entfliehen und die Erinnerung an alte Zeiten wieder aufleben lassen. Ihrem von Selbstlosigkeit und großem Idealismus geprägten segensreichen Wirken verdankt der „Seniorentreff Gemeindehaus“ seinen Erfolg. Ohne Ihre ehrenamtliche Arbeit, die ausschließlich der Gesellschaft zugute kommt, hätten wir das Projekt überhaupt nicht auf die Beine stellen können. Ihr Engagement ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich. Für die unzähligen Stunden, die Sie dem Wohlergehen unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger widmen, entrichte ich Ihnen meinen allerbesten Dank. Sie haben ein Herz für unsere Seniorinnen und Senioren. Deshalb darf ich Ihnen heute ein solches – gestiftet vom Natursteinwerk Scheuermann und gefertigt aus heimischem Muschelkalk – als äußeres Zeichen meiner Wertschätzung und Anerkennung überreichen.

 

Nach der Ehrung bat die Erste Bürgermeisterin die Mitglieder des Organisationsteams der Veranstaltung „Wir warten auf das Christkind“ nach vorne. Sie überraschten Pfarrer Zacharias Nitunga auch heuer wieder mit einer großzügigen Spende: Sie stifteten ihm den Reinerlös in Höhe von 1.000 € für „sein“ Kinderheim in Burundi. Für Eure noble Geste – so Pfarrer Zacharias Nitunga zu den Spendern – sage ich herzlichen Dank. Mit dem Geld können wir das Kinderheim in meiner zentralafrikanischen Heimat weiter ausbauen und den vom Bürgerkrieg schwer traumatisierten jungen Menschen wieder eine Heimstatt und neue Hoffnung geben.

 

Allen Geehrten gilt unser größter Respekt. Wir haben sie Ihnen nochmals separat in einer kleinen Bildergalerie vorgestellt. Diese öffnet sich, wenn Sie den Link "Fotos vom Neujahrsempfang" anklicken.



 
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