Gemeinde Kleinrinderfeld
Gemeinde Kleinrinderfeld
Dank und Anerkennung! 
Neujahrsempfang 2012!
Beim Neujahrsempfang ehrte Eva Linsenbreder (Bildmitte) alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in 2011 besondere Verdienste um das Gemeinwohl erworben hatten. 
Eine großherzige Gabe!
Neujahrsempfang 2012!
Der TSV spendete Pfarrer Zacharias Nitunga 1.200 € für "sein" Kinderheim in Burundi.

Neujahrsempfang 2012!

Rückblick, Ausblick, Ehrungen.

Am Sonntag, dem 15.01.2012, hatte die Gemeinde Kleinrinderfeld alle Bürgerinnen und Bürger des Ortes zum Neujahrsempfang eingeladen. Vor über 150 Gästen hielt die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder im Großen Saal des Gemeindehauses Rückblick auf das vergangene Jahr und gab den Anwesenden einen Ausblick auf die Agenda für 2012.

 

Mit der Auflösung unserer Verbandshauptschule – so Eva Linsenbreder in ihrer Ansprache – stellte uns die Regierung von Unterfranken im vergangenen Jahr vor große Probleme. Ein leeres Gebäude ohne Folgenutzung, erhebliche Einnahmeausfälle und überzähliges Personal. Ein Szenario, mit dem uns die Bayerische Staatsregierung alleine ließ und das sich zur Jahrtausendwende noch niemand hätte vorstellen können. Trotz dieser widrigen Umstände ist es uns gelungen, unsere Schulden das fünfte Jahr in Folge um weitere 220.000 € zu verringern und daneben viele andere Projekte voranzutreiben: Mit dem „Seniorentreff Gemeindehaus“ erhielt die älter Generation eine Kommunikationsplattform, die sich wachsender Beliebtheit erfreut. Bei der Anschaffung des neuen Geschwindigkeitsmessgerätes hatten wir die Sicherheit unserer Kinder im Focus. Die neue Bocciabahn im Simonsgarten rundet das Freizeitangebot für Jung und Alt in unserem Dorf vortrefflich ab. Das neue Mehrzweckfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr wird unseren Bürgerinnen und Bürgern ein Plus an Sicherheit bieten. Die statische und brandschutztechnische Ertüchtigung der Turnhalle ermöglicht der Dorfgemeinschaft weiterhin die Abhaltung ihrer traditionellen Feste und mit der Ausweisung eines Sondergebietes für die Windkraftnutzung geben wir den regenerativen Energien Raum.

 

Mittlerweile – fuhr die Erste Bürgermeisterin fort – schreiben wir schon das Jahr 2012. Auch für heuer haben wir uns wieder einiges vorgenommen. Unser größtes Projekt ist zweifelsfrei der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Daneben wollen wir die Turnhalle und den Erweiterungsbau der ehemaligen Hauptschule mit modernen energiesparenden Heizungsanlagen ausstatten und die Agenda zur Straßen- und Gehwegsanierung sowie zur Ergänzung der Straßenbeleuchtung fortführen.

 

Selbst wenn uns Bund und Land finanziell immer mehr beschneiden, – schloss Eva Linsenbreder den ersten Teil ihrer Ansprache – geben wir unsere Zukunft nicht aus der Hand. Durch vorausschauende und nachhaltige Planung werden wir auch weiterhin allen Herausforderungen gewachsen sein.

 

Dem Rück- und Ausblick folgte traditionell die Ehrung der Personen, die im vergangenen Jahr Herausragendes leisteten oder sich um das Gemeinwohl besonders verdient gemacht hatten:

 

Eingangs wendete sich die Erste Bürgermeisterin an den langjährigen Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr, Arnold Müller, der den aktiven Feuerwehrdienst mit dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze zum Jahreswechsel quittieren musste. Vor fast genau 20 Jahren – so Eva Linsenbreder in ihrer Laudatio – übernahmen Sie das Amt des stellvertretenden Wehrführers von Manfred Scheder und wurden nur ein Jahr später als Nachfolger von Erwin Grimm zum Kommandanten der Kleinrinderfelder Feuerwehr gewählt. In Ihrer 19jährigen Dienstzeit als Leiter unserer Wehr haben Sie viel bewegt. Beispielhaft seien hier die Gründung der Jugendfeuerwehr, die Aufstellung der „First-Responder“-Gruppe und der Erwerb eines neuen Mannschaftstransporters erwähnt. Durch regelmäßige Ausbildungsveranstaltungen hielten Sie die Feuerwehrdienstleistenden immer auf dem aktuellen Stand und durch intensive Nachwuchswerbung sicherten Sie den Fortbestand unserer Wehr. Auch wenn Sie Ihr größtes Projekt, den Feuerwehrgerätehausneubau, in Ihrer aktiven Zeit leider nicht mehr abschließen konnten, so übergeben Sie Ihrem Nachfolger dennoch ein überaus gut bestelltes Feld. Für all dies sind wir Ihnen zum höchsten Dank verpflichtet. In Anerkennung Ihrer herausragenden Leistungen um das örtliche Feuerlöschwesen ernenne ich Sie heute zum Ehrenkommandanten unserer Wehr.

 

Anschließend würdigte Eva Linsenbreder die Verdienste, die sich Gemeinderat Berthold Haaf um die Kommunale Selbstverwaltung erworben hat. In Ihrer über 18jähriger Tätigkeit im Kleinrinderfelder Gemeindeparlament – wendete sich Eva Linsenbreder an den Ratskollegen – haben Sie viele wegweisende Projekte angestoßen, begleitet und vollendet. Mit Ihren wohl durchdachten und nachhaltigen Konzepten zur Gemeindeentwicklung gaben Sie Kleinrinderfeld das Rüstzeug für die kommenden Jahre mit auf den Weg. Im August 2011 erhielten Sie hierfür die Kommunale Dankesurkunde des Freistaates Bayern. Heute darf sich auch die Gemeinde mit einem kleinen Präsent bei Ihnen bedanken.

 

Nun wandte sich die Erste Bürgermeisterin an Edgar Henneberger, der mehr als 36 Jahre das Amt des 1. Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Kleinrinderfeld bekleidete. Sie waren stets – resümierte Eva Linsenbreder – unser kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Gestaltung des Ortsbereiches. Die zahlreichen Anpflanzungen und grünen Oasen in unserem Dorf zeugen von Ihrem unermüdlichen Wirken. Für Ihr vorbildliches Engagement zum Wohle der Dorfgemeinschaft zolle ich Ihnen meinen größten Respekt und entrichte Ihnen namens der Gemeinde meinen allerbesten Dank.

 

Auch bei der langjährigen Seniorenbeauftragten, Therese Schnell, die ihr Amt aus Altersgründen im Mai 2011 niedergelegt hatte, bedankte sich die Erste Bürgermeisterin nochmals herzlich. Als Seniorenbeauftragte der Gemeinde und zugleich als Leiterin des Seniorenkreises – fuhr Eva Linsenbreder fort – haben Sie die Seniorenarbeit in Kleinrinderfeld aktiviert und belebt. Ihre Anregungen waren stets willkommen. Als Ausdruck höchster Wertschätzung überreicht Ihnen die Gemeinde heute ein kleines Präsent.

 

Sodann richtete die Erste Bürgermeisterin das Wort an Benedikt Tschall, der seine Lehre als Modellbaumechaniker, Fachrichtung Gießereimodellbau, mit höchster Auszeichnung bestanden hatte. Unter den bundesweit mehr als 300.000 Prüfungsteilnehmern – so Eva Linsenbreder – zählten Sie zu den 227 besten Absolventen Ihres Jahrgangs. Hierzu darf ich Ihnen namens der Gemeinde Kleinrinderfeld die herzlichen Glückwünsche übermitteln. Ihr hervorragendes Prüfungsergebnis zeugt von überaus großem Fleiß. Es beweist, dass sich Leistung immer lohnt und eröffnet Ihnen die allerbesten Chancen auf eine glänzende berufliche Karriere.

 

Jetzt wendete sich die Erste Bürgermeisterin an die 1. Mannschaft des TSV, die im vergangenen Jahr den Sprung in die Landesliga Nord geschafft hatte. Sie gratulierte den Spielern und Funktionären zu dem herausragenden sportlichen Erfolg und wünschte ihnen alles Gute für die laufende Saison. Als Botschafter des Sports – erklärte Eva Linsenbreder – tragen die Fußballer des TSV den Namen unseres Dorfes weit über die Bezirksgrenze hinaus. Auf die spielerischen Leistungen, die gelebte Fairness und den Mannschaftsgeist des Teams können wir zu Recht stolz sein.

 

Nun richtete die Erste Bürgermeisterin das Wort an Thomas Baunach, der in diesem Jahr den Titel des Gauschützenkönigs errungen hatte. Auch Ihnen – so Eva Linsenbreder – gelten meine herzlichsten Glückwünsche. Ihre großartige sportliche Leistung ist ein weiteres Zeugnis für die Vitalität unserer Vereine, die ihre Erfolgsbilanz in 2012 sicherlich fortschreiben werden.

 

Damit – fuhr die Erste Bürgermeisterin fort – ist der Kreis der zu Ehrenden beschlossen. Bevor wir nun auch die Veranstaltung schließen, hat der TSV aber noch eine kleine Überraschung parat. Er stiftet den Reinerlös aus der Vorweihnachtsfeier am 23.12.2011 auf der „Holzmichl-Ranch“ unserem Pfarrer Zacharias Nitunga für "sein" Kinderheim in Burundi.

 

Nach den Worten von Eva Linsenbreder übergaben Mario Eitel, Sandra und Dieter Lautner, Anja Dürr und Florian Streit dem erstaunten Seelsorger unter großem Beifall einen Scheck über 1.200 €. Für Eure großherzige Gabe – wendete sich Zacharias Nitunga an die Spender – sage ich herzlichen Dank. Ihr macht mir damit eine große Freude. Mit dem Geld können wir das Kinderheim in meiner zentralafrikanischen Heimat weiter ausbauen und den vom Bürgerkrieg schwer traumatisierten jungen Menschen wieder eine Heimstatt und neue Hoffnung geben.

 

Das Foto rechts oben zeigt die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (Bildmitte) und den Zweiten Bürgermeister Hans-Karl Karches (links) im Kreise der Geehrten.

 

Das Bild darunter entstand bei der Übergabe des Schecks an Pfarrer Zacharias Nitunga. Sie sehen (von links): Eva Linsenbreder, Dieter Lautner, Zacharias Nitunga, Sandra Lautner, Florian Streit, Mario Eitel, Anja Dürr und Hans-Karl Karches.

Weitere Bilder finden Sie unter dem Link "Fotos vom Neujahrsempfang". Wenn Sie ihn anklicken, öffnet sich die Bildergalerie.



 
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