Gemeinde Kleinrinderfeld
Gemeinde Kleinrinderfeld
Kleinrinderfeld feiert den Beginn des "Wonnemonats"
Gemeinsam marschieren die Erste Bürgermeisterin, der Musikverein und die Freiwillige Feuerwehr mit dem Maibaum zum Dorfplatz.
Kleinrinderfeld feiert den Beginn des "Wonnemonats"
Von höchstem Niveau war auch die musikalische Umrahmung durch die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Kleinrinderfeld.

Kleinrinderfeld feiert den Beginn des "Wonnemonats"

Die Maibaumaufstellung auf dem Theodor-Linsenbreder-Platz erfreute sich auch heuer wieder großer Beliebtheit.
Kleinrinderfeld feiert den Beginn des "Wonnemonats"
Routiniert stemmen die Floriansjünger den Mainbaum in die Höhe.

Die traditionelle Maibaumaufstellung – organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr, dem Musikverein und der Gemeinde – fand auch heuer wieder großen Anklang bei der Bevölkerung von Kleinrinderfeld.


Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger hatten sich am Abend des 30. April auf dem Theodor-Linsenbreder-Platz versammelt um mitzuerleben, wie die gut 17 Meter lange, mit bunten Bändern festlich geschmückte, frisch geschlagene Birke von 20 Floriansjüngern in feierlichem Marsch – begleitet von der Ersten Bürgermeisterin Eva Linsenbreder und dem Musikverein – zum Dorfplatz getragen wurde.


Dort angekommen, galt es, den Baum in die Höhe zu wuchten. Dabei war neben einer gehörigen Portion Muskelkraft auch viel Fingerspitzengefühl gefragt. Die Birke durfte ja keinen Schaden nehmen und sollte zum Schluss natürlich auch absolut senkrecht stehen.


Die Zuschauer feuerten die routiniert arbeitende Mannschaft mit lauten Rufen an. Weiteren Ansporn erhielt das Team durch die Pauken- und Trommelschläge des Musikvereins.


Bei dieser Unterstützung dauerte es nicht lange bis der Maibaum seinen Platz in der vorbereiteten Verankerung gefunden hatte. Fest verkeilt ragte er neben dem Dorfbrunnen in den abendlichen Himmel. Für die gelungene Aktion ernteten die Aktivisten von den Besuchern erneut kräftigen Applaus.


Auch die Erste Bürgermeisterin, die das Geschehen aufmerksam verfolgt hatte, zollte den Mitgliedern der Feiwilligen Feuerwehr und des Musikvereins ihr höchstes Lob. Ich freue mich – so Eva Linsenbreder weiter – dass Sie den schönen Brauch der Maibaumaufstellung in unserem Dorf auch heute noch pflegen. Der große Zuspruch aus der Bevölkerung beweist Ihnen, dass er von seiner Beliebtheit nichts eingebüßt hat. Traditionsbewusstsein und Brauchtumspflege sind gerade in unserer Zeit besonders wichtig. Geben sie den Menschen doch Rückhalt in einer Gesellschaft, die in vielen anderen Bereichen leider immer mehr in die Anonymität abzugleiten droht. In unserem Ort wollen wir das Miteinander stärken. Deshalb lade ich Sie alle herzlich ein, jetzt im Gemeindehaus gemeinsam in den 1. Mai zu feiern.


Für das leibliche Wohl der Gäste war von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr aufs Beste gesorgt und die Kapelle des Kleinrinderfelder Musikvereins bot der Gesellschaft eine vortreffliche musikalische Unterhaltung. Bei guter Stimmung saßen alle noch lange gemütlich zusammen. Die letzten Besucher verließen die Maifeier erst weit nach Mitternacht.



 
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