Gemeinde Kleinrinderfeld
Gemeinde Kleinrinderfeld
Grundschulstandort Kleinrinderfeld?
Keine Grundschule für Kleinrinderfeld!
Wäre es nach dem Wunsch der Ersten Bürgermeisterin Eva Linsenbreder und des Verbandsrates Horst Plattner gegangen, hätten unsere Grundschüler hier ihre neue Heimstatt gefunden.

Keine Grundschule für Kleinrinderfeld!

Grundschulverband Kirchheim lehnt die Verlagerung von Grundschulklassen nach Kleinrinderfeld ab.

Bei der Sitzung des Grundschulverbandes Kirchheim am Montag, dem 14.03.2011, ging es um eine wichtige Entscheidung für die Zukunft der Grundschüler aus Kleinrinderfeld. Die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder hatte beantragt, sie zukünftig nicht mehr in den Schulhäusern in Kirchheim und Gaubüttelbrunn, sondern am Wohnort selbst, nämlich in Kleinrinderfeld, zu unterrichten.

 

Damit könnten wir den Eltern – so Eva Linsenbreder in der Begründung ihres Antrags – den Wunsch nach einer wohnortnahen Beschulung ihrer Kinder erfüllen, würden unseren Grundschülerinnen und Grundschülern lange Busfahrten ersparen und hätten – trotz Schließung unserer Hauptschule zum Ende des Schuljahres 2010/2011 – wieder eine Schule in unserem Dorf.

 

Gerne sind wir bereit – ergänzte die Erste Bürgermeisterin – das bisher von der Hauptschule genutzte Gebäude durch entsprechende Umbaumaßnahmen den spezifischen Bedürfnissen der Grundschüler anzupassen. Selbstverständlich würde unsere Gemeinde die Kosten hierfür übernehmen.

 

Der Schulverbandsvorsitzende Bürgermeister Anton Holzapfel hielt dem entgegen, dass bei der Verlagerung von Grundschulklassen nach Kleinrinderfeld das Schulhaus in Gaubüttelbrunn, welches erst im letzten Jahr mit erheblichem Mitteleinsatz energetisch saniert wurde, leer stehen würde. Schon deshalb könne er dem Antrag nicht zustimmen.

 

Ähnlich sah es Verbandsrat Jürgen Renner (Kirchheim): Auch wenn ich grundsätzlich Verständnis für den Antrag der Gemeinde Kleinrinderfeld habe, so stehen für mich dennoch die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Kommune im Vordergrund.

 

Den Ausschlag gab Bürgermeister Josef Schäfer aus Geroldshausen. Nur mit den Kindern aus Kleinrinderfeld – stellte er fest – kann keine eigene Klasse gebildet werden. Um die dortige Beschulung zu ermöglichen, müssten auch einzelne Grundschüler aus Geroldshausen und Moos nach Kleinrinderfeld gehen. Dann würden unsere Kinder auf verschiedene Schulstandorte gesplittet. Dies halte ich nicht für gut. Deshalb lehne ich den Antrag ab.

 

Die folgende Abstimmung brachte keine Überraschungen mehr. Da nur Eva Linsenbreder und Verbandsrat Horst Plattner (Kleinrinderfeld) für die Verlagerung eines Grundschulklassenzuges nach Kleinrinderfeld votierten, wurde der Antrag mit zwei zu drei Stimmen abgelehnt.

 

Ich bedaure, – erklärte Eva Linsenbreder später gegenüber der Presse – dass wir mit unserem Antrag keinen Erfolg hatten. Im Interesse der Eltern unserer Grundschülerinnen und Grundschüler hätte ich mir einen anderen Beschluss gewünscht. Trotzdem respektieren wir die demokratisch getroffene Entscheidung und werden im Grundschulverband selbstverständlich auch weiterhin partnerschaftlich zusammenarbeiten.



 
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