Gemeinde Kleinrinderfeld
Gemeinde Kleinrinderfeld
Jeder Griff sitzt 
Frühjahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr Kleinrinderfeld
Manfred Keller und Oskar Müller nehmen die Atemschutzgeräte auf 
Eine starke Truppe
Frühjahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr Kleinrinderfeld
Hans-Karl Karches bedankt sich namens der Gemeinde bei den Feuerwehrmännern für ihre hervorragende Leistung

Frühjahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr Kleinrinderfeld

Ein eindrucksvoller Beweis für die Schlagkraft der Wehr

Am Samstag, dem 05.04.2008, rief die Sirene um 18.05 Uhr Kommandanten Arnold Müller und seine Wehr zu einem - glücklicherweise nur angenommenen - Brand des Wertstoffhofes in die Schönfelder Straße.

Bereits nach 5 Minuten war die Wehr mit zwei Löschgruppen vor Ort. Die 18 Feuerwehrdienstleistenden, unter denen sich auch einige Mitglieder der Jugendfeuerwehr befanden, erhielten vom Kommandanten ihre Anweisungen: "Um den Band schnell in den Griff zu bekommen, müssen wir von zwei Seiten angreifen!"

Den Einsatzabschnitt "Schönfelder Straße" befehligte Arnold Müller selbst. Hier wurde die Tragkraftspritze in Stellung gebracht und ein Löschangriff mit zwei C-Rohren und einem B-Rohr  vorgetragen.

Für den Einsatzabschnitt "Gebäuderückseite" zeichnete Gruppenführer Thomas Scheuermann verantwortlich. Vom Anwesen "Deutschherrenstraße 6" aus ließ er eine 150 Meter lange B-Leitung in Richtung Bolzplatz verlegen, wo er das Löschfahrzeug in Stellung gebracht hatte. Während sechs Feuerwehrmänner die Wasserversorgung aufbauten, rüsteten sich Manfred Keller und Oskar Müller mit umluftunabhängigem Atemschutz aus. Sie erhielten das erste C-Rohr und drangen ins Gebäude vor. Vier Kameraden sicherten ihnen mit zwei weiteren C-Rohren von außen den Rückzugsweg.

Die Taktik des Kommandanten ging auf: Durch den umfassenden Angriff konnte er bereits 20 Minuten nach der Alarmierung "Feuer unter Kontrolle" und nach weiteren 10 Minuten "Feuer aus" an den in Vertretung der Ersten Bürgermeisterin, Eva Linsenbreder, als Übungsbeobachter anwesenden Zweiten Bürgermeister, Hans-Karl Karches, melden.

Nach dem Übungsende lobte Kommandant Müller die vorbildliche Leistung seiner Männer. Dank der fundierten Ausbildung habe jeder Griff gesessen. Hätte es sich wirklich um einen Ernstfall gehandelt, wäre durch das routinierte Vorgehen der Wehr ein Übergreifen der Flammen auf die Nachbargebäude verhindert und größerer Schaden vermieden worden.

Zum gleichen Ergebnis kam auch der Zweite Bürgermeister, Hans-Karl Karches. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Engagement und zollte ihnen großen Respekt für ihren selbstlosen Dienst an der Allgemeinheit. Mit dieser Übung - so der Zweite Bürgermeister abschließend - habe die Freiwillige Feuerwehr Kleinrinderfeld einen eindrucksvollen Beweis für ihre Schlagkraft geliefert. Bei einer derart gut ausgebildeten Truppe müssten sich die Bürger keine Angst um ihre Sicherheit machen.

Auf unserem ersten Bild (rechts oben) sehen Sie Manfred Keller und Oskar Müller beim Ausrüsten mit den Atemschutzgeräten. Unser zweites Bild (rechts unten) entstand nach der Übung.  Es zeigt die gesamte Mannschaft mit ihrem Kommandanten Arnold Müller (zweiter von rechts) und dem Zweiten Bürgermeister, Hans-Karl Karches (rechts), der den Feuerwehrmännern den Dank der Gemeinde übermittelte. 



 
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