Gemeinde Kleinrinderfeld
Gemeinde Kleinrinderfeld
Das Bistum sagt "Danke"! 
Die Dillinger Franziskanerinnen verlassen Kleinrinderfeld!
Für mehr als 100 Jahre segensreiches Wirken in Kleinrinderfeld überreichten Domkapitular Clemens Bieber (Vierter von links) und Schwester Teresa (Fünfte von links) den Dillinger Franziskanerinnen eine Dankesurkunde von Weihbischof Ulrich Boom. 
Alles Gute für die Zukunft!
Die Dillinger Franziskanerinnen verlassen Kleinrinderfeld!
Nach dem Festgottesdienst stellten sich Schwester Karin und Schwester Romanita mit ihren langjährigen Freunden und Wegbegleitern, darunter auch die Erste Bürgermeisterin Eva Linsenbreder (Zweite von links), noch einmal den Fototgrafen.

Die Dillinger Franziskanerinnen verlassen Kleinrinderfeld!

Diözese, Pfarrei, St. Johannesverein und die Gemeinde verabschiedeten die beiden letzten Ordensschwestern.
Nach über 114 Jahren waren die Dillinger Franziskanerinnen gezwungen, ihren Konvent in Kleinrinderfeld, dem zum Schluss nur noch Schwester Karin und Schwester Romanita angehörten, mangels Ordensnachwuchses aufzugeben. So hieß es für die Bürgerinnen und Bürger des Dorfes am Sonntag, dem 22.10.2017, „ihren“ Schwestern „Lebe Wohl!“ zu sagen.
 
Das von Domkapitular Clemens Bieber zelebrierte und von der Gruppe „Come together“ sowie vom Musikverein Kleinrinderfeld festlich umrahmte Hochamt bot einen würdigen Rahmen für die Verabschiedung. Viele waren gekommen, um nochmals ihre Verbundenheit mit Schwester Karin und Schwester Romanita zum Ausdruck zu bringen. Durch ihre Arbeit in der Kindererziehung, der Krankenpflege, im Hospizdienst, der Schulbildung und natürlich auch und insbesondere im kirchlichen Bereich hatten sich die Dillinger Franziskanerinnen sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern, als auch bei den örtlichen Vereinen und Organisationen große Anerkennung erworben. Alle bedauerten, dass sie Kleinrinderfeld nun verließen.
 
Domkapitular Clemens Bieber und Schwester Teresa von Ordensreferat des Bistums bedankten sich bei den Dillinger Franziskanerinnen für ihr segensreiches Wirken namens der Diözese und des Caritas-Diözesanverbandes. Als äußeres Zeichen des Dankes händigten sie der Provinzoberin, Schwester Martina, eine Urkunde von Weihbischof Ulrich Boom aus und Schwester Karin und Schwester Romanita überreichten sie je einen Bronzeguss in Medaillenform, der die Szene der Fußwaschung aus dem Neuen Testament abbildete.
 
Den Dank der Pfarrei und der Pfarrgemeinde brachten Pfarrer Zacharias Nitunga und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Gerd Borst zum Ausdruck. Für die Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen sprach Provinzoberin Schwester Martina und den örtlichen Vereinen verlieh Edgar Zipprich seine Stimme.
 
Schlussrednerin war die Vorsitzende des St. Johannesvereins, Bürgermeisterin Eva Linsenbreder. Sie zollte den Schwestern und dem Orden namens des Vereins und der Gemeinde Kleinrinderfeld ihren höchsten Respekt. Mehr als 100 Jahre – so Eva Linsenbreder in ihrer Laudatio – durften wir in unserem Dorf in vielen Lebenslagen immer auf die Hilfe der Ordensfrauen zählen. Stellvertretend für alle, die bei uns so segensreich wirkten, sagen wir heute Schwester Karin und Schwester Romanita ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ für ihren selbstlosen Dienst am Mitmenschen. Auch wenn sie uns jetzt verlassen – vergessen werden wir sie nie. In den vielen Wohltaten, die sie den Menschen in Kleinrinderfeld erwiesen, werden sie uns immer präsent sein.
 
Dem Festgottesdienst schloss sich ein gemeinsames Mittagessen im Gemeindehaus an. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Kinder der Kita „St. Martin“, die sich mit einer liebevoll einstudierten Gesangsdarbietung von den beiden Klosterfrauen verabschiedeten.
 
Auf dem Foto rechts oben sehen Sie (von links) Schwester Karin und Schwester Romanita, Provinzoberin Schwester Martina, Domkapitular Clemens Bieber, Schwester Teresa von Ordensreferat des Bistums sowie Pfarrer Zacharias Nitunga nach der Auszeichnung der Ordensfrauen durch die Diözese.
 
Das Bild darunter entstand im Anschluss an den Festgottesdienst. Es zeigt von links Pfarrer Günther Schubert, Bürgermeisterin Eva Linsenbreder, Schwester Romanita, Pfarrer Zacharias Nitunga, den Geschäftsführer des St. Johannesvereins Günter Klühspies, Domkapitular Klemens Bieber, Schwester Karin, Pfarrer Georg Egger (Bruder von Schwester Romanita) und den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates Gerd Borst.

 


 
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